Blickwinkel jüdischer Filmemacherinnen

- ein Kurzfilmprogramm anlässlich des Festjahres 2021 „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“

 
© "Bear with me" Daphna Awadish
 
 
--- English version below ---
 
 
 
Im Herbst 2021 präsentiert die SK Stiftung Kultur ein neues genreübergreifendes Kurzfilmprogramm explizit jüdischer Filmemacherinnen. In zwei Kölner Kinos gibt das Programm einen Einblick in Themen, welche Frauen mit jüdischen Wurzeln in und außerhalb Israels beschäftigt.
 
Unser Beitrag zum Festjahr 2021 „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ steht im Zeichen des Brückenbauens unter jüdischen Filmschaffenden Frauen und jüdischem und nicht-jüdischem Publikum in Köln. Mit dabei sind gesellschaftlich relevante, anspruchsvolle und unterhaltende Kurzfilme aus den Sparten Spielfilm, Dokumentarfilm, Animation, Musikvideos und Werbefilm kuratiert von Birgit Hauska und Simon Rupieper. Die Auswahl beleuchtet jüdisches Leben im Exil und in Israel aus den vielfältigen reichhaltigen Blickwinkeln der künstlerischen und kritischen Auseinandersetzung junger Frauen mit jüdischen Wurzeln. Das Programm versteht sich auch als ein kultureller Beitrag um dem derzeit wachsenden Antisemitismus und Rassismus in Deutschland entgegen zu wirken, Heterogenität der Kultur zu ermöglichen und gleichzeitig gemeinsame Bezugspunkte für das gesellschaftliche Zusammenleben zu reflektieren und zu diskutieren.
 
Vorführtermine:

Donnerstag, 30. September 2021, 18.30 Uhr
Lichtspiele Köln Kalk

Samstag, 02. Oktober 2021, 15.00 Uhr
Filmforum NRW im Museum Ludwig

 
 
Die Filme des Programms:
 
Home Made (IL, 2017, Shira Meishar, 13')
Eine Besitzerin eines kleinen Lokals (Evgenia Dodina) bereitet sich darauf vor ihren Laden zu schließen. Es ist ihr 50. Geburtstag. Leider kommen späte Gäste (Yoav Hait)... Ein Film über  Alternativen und Sehnsüchte des Lebens.

Bear with me (NL, 2019, Daphna Awadish, 5')
Ein Animationsfilm über Einwanderer, die ihre Heimat verlassen und aus Liebe Grenzen überschritten haben.

Lost Horse - Asaf Avidan (D, 2020, Adi Halfin, 3')
Mit ihrer eigenen Kamera ausgestattet halten das Tänzerpaar Bobbi Jene Smith und Or Schraiber ihren intimen Alltag in einem ganz eigenen Genre des dokumentarischen Tanzfilms fest. Es entsteht ein außergewöhnliches, kraftvolles Musikvideo.
 
Daughter of the bride (IL, 2016, Tamar Rudoy, 15')
Die 26-jährige Tirza lebt in einer trüben und distanzierten Realität. Ein Familienfest zwingt sie, ihre Position in ihrer Familie zu finden. 
 

Weitere Informationen und die vollständige Filmliste ab 2021.
 
 
 
--- English version ---
 
 
 
Perspectives of Jewish women filmmakers
 
In autumn 2021 the SK Stiftung Kultur will present a new, cross-genre short film program explicitly by Jewish women filmmakers. In two Cologne cinemas the program gives an insight into topics that concern women with Jewish roots in and outside of Israel. Our contribution to the festival year 2021 “1700 Years of Jewish Life in Germany” is all about building bridges among Jewish women filmmakers and Jewish and non-Jewish audiences in Cologne.
The program includes feature films, documentary films, animations, music videos and commercials curated by Birgit Hauska and Simon Rupieper. The selection illuminates Jewish life in exile and in Israel from the diverse and rich perspectives of young women with Jewish roots. The program sees itself as a cultural contribution to counteract the currently growing anti-Semitism and racism in Germany, to enable a heterogeneity of culture and at the same time to reflect and discuss common points of reference for social coexistence.
 
Screenings:

Thursday, 30th September 2021, 06.30 pm
Lichtspiele Köln Kalk

Saturday, 2nd Oktober 2021, 03.00 pm
Filmforum NRW im Museum Ludwig

 
 
Films of the program:
 
Home Made (IL, 2017, Shira Meishar, 13')
A woman (Evgenia Dodina) is preparing to close the restaurant where she works. It's her 50th birthday. Unfortunately, late guests arrive (Yoav Hait)... A film about alternatives and longings in life.

Bear with me (NL, 2019, Daphna Awadish, 5')
A short animated documentary on immigrants who have left their home and crossed borders for love.

Lost Horse - Asaf Avidan (D, 2020, Adi Halfin, 3')
Equipped with their own camera, the dancers Bobbi Jene Smith and Or Schraiber capture their intimate everyday life in a very special genre of documentary dance film. The result is an extraordinary, powerful music video.
 
Daughter of the bride (IL, 2016, Tamar Rudoy, 15')
Tirza, 26, lives in a dim and detached reality. A family celebration forces her to find her place in her family.
 
 
Further information and the final film list will be on our website soon.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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